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Die große Online-Hängehilfe für deine hamaka

Wir präsentieren dir auf dieser Seite alle Infos, Tipps und Kniffe, wie du deine hamaka ideal aufhängen kannst. Unvollständig? Du brauchst noch mehr Hilfe? Dann schreib' uns einfach!

Die Basics

Wenn du es richtig anpackst, ist eine Hängematte schnell und einfach aufgebaut. Diese Seite sollen dir die Grundprinzipien näher bringen. Einmal verstanden, kannst du die Prinzipien an deine Vorlieben anpassen.

Alles fängt mit zwei guten Aufhängepunkten an, z. B. zwei Bäumen. Im Idealfall sollten sie ca. 4-6 Meter auseinander stehen. Achte darauf, dass die Bäume dick genug sind, um dein Gewicht zu tragen. Am schönsten hängt die Matte, wenn sie mittig zwischen den Ankerpunkten hängt und diese ungefähr auf selber Höhe liegen.

Hängematte nicht straff spannen! Ist nämlich keine Spannmatte. Den richtigen Durchhang, der dir maximale Gemütlichkeit verschafft, findest du am besten selbst heraus. Den meisten Menschen ist ein Winkel von ca. 30° am angenehmsten. Kleiner Tipp: Diagonal liegt es sich am bequemsten (mehr dazu weiter unten).

Natürlich sind nicht nur Bäume und Verkehrszeichen hängematten-tauglich. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wir sind gespannt, wo du deine hamaka aufspannst. Wir lagen schon in der kargen Felsküste Nordspaniens, zwischen zwei Fahrzeugen, auf der Fähre am Geländer…

Generell: Knoten vermeiden.

Black Mamba Suspension

Das Wichtigste beim Aufhängen der hamaka ist wohl das Aufhängesystem. Wir erklären dir jedes Teil, den TreeStrap, den Whoopie und den Shackle. Los geht's!

Die TreeStraps

Die TreeStraps verhindern Verletzungen der Baumrinde. Zum Befestigen legst du den TreeStrap einmal um den Stamm und fädelst dann das verjüngte Ende inklusive angeknüpftem Seil durch das andere Ende. So zieht sich der TreeStrap dann von allein fest und funktioniert auch an Laternenmasten o. Ä.

Sind die TreeStraps zu lang, wickelst du sie einfach mehrmals um den Baum. Das ist eine Möglichkeit, das Aufhängesystem zu verkürzen, sodass du dich auch an kürzere Spots hängen kannst.

Bitte achte darauf, dass der TreeStrap mit der Flucht des Whoopies geht und nicht scharf umgelenkt wird. Ansonsten reduziert sich die Bruchlast.

Du kannst den TreeStrap auch am Stamm platzieren, dass du ihn gut erreichen kannst und dann das Seil über einen Ast werfen. So kannst du die hamaka bauchiger aufhängen ohne klettern zu müssen.

Es müssen nicht immer Bäume sein. Auch zwischen Felsen oder an einem robusten Geländer kannst du die hamaka wunderbar befestigen. Deiner Phantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt!

Die Whoopies

Mit den Black Mamba Whoopie Slings von hamaka lässt sich deine Hängematte blitzschnell und ohne Knoten aufhängen. Der größte Vorteil ist jedoch, dass sich die Länge der Whoopie Slings superschnell verstellen lässt. Das garantiert dir, deine hamaka perfekt ausrichten zu können. Die Länge lässt sich im Handumdrehen zwischen 40 cm und 300 cm verstellen.

Die Black Mamba Whoopies sind aus einem 2,5 mm Dyneema-Seil gefertigt. Die Tragkraft beträgt ca. 450 DaN, das Gewicht nur ca. 22 g.

Pass‘ bitte auf, dass du die Schlinge nicht so weit zuziehst, soddass sich die Schlinge durch den Tunnel zieht. Um dies zu verhindern empfehlen wir, den Shackle einfach immer in die Schlinge hineinzuhängen. So kannst du die Schlinge nicht in sich zuziehen und der Shackle ist aufgeräumt.

Tipp: Der Whoopie gibt auch eine gute Wäscheleine ab.

Seil verlängern:

Seil verkürzen:

Die Shackles

Der Black Mamba Shackle ist quasi ein Karabiner aus Dyneema-Leine. Er dient dazu den Whoopie mit deiner Hängematte zu verbinden. Der Shackle funktioniert eigentlich ähnlich wie ein Hosenknopf. Supereinfach also.

Ein Shackle wiegt ca. 1,5 g, trägt aber knapp 650 DaN. Das schafft kein Karabiner!

Verschließe die Shackle bei Nichtgebrauch am besten immer am Whoopie. So verlierst du sie nicht.

Tipp: Das Seil, das an der hamaka befestigt ist, besitzt eine dritte Schlaufe. Mit dieser kannst du die hamaka auch an kürzeren Spots aufhängen. Dazu führst du den Shackle einfach durch die zwei nebeneinanderliegenden Schlaufen. Den Stoff musst du dementsprechend verschieben (siehe Abbildung).

Die hamaka als Strandtuch

Auch am Strand macht die hamaka eine gute Figur. Ziehe die Enden der hamaka auseinander (so wie auch beim Sonnensegel) und schon hast du eine große Stofffläche, die du am Strand ausbreiten kannst. Das Schöne: Sand-Feeling und Wärme kommen durch den Stoff durch, Sandkörnchen aber nicht.

Wichtig: Versichere dich vor dem Hinlegen, dass sich keine spitzen Gegenstände (Steine, Glasscherben, Stöcke…) unter der hamaka befinden. Der Stoff der hamaka könnte sonst kaputt gehen!

Außerdem solltest du deine hamaka von Beschweren (mit Sand, deinem Rucksack…) oder Stöckchen in die Endschlaufen stecken, damit sie dir, während du im Wasser bist, nicht wegweht.

Die hamaka als Sonnensegel

Du kannst die hamaka auch als Sonnensegel oder Notfall-Tarp nutzen. Um die hamaka aufzuspannen, befestigst du

1) die vier Ecken der Liegefläche mit Hilfe der innenliegenden Ripsbandschlaufen an den Schlaufen der an der hamaka angebrachten Seile.

2) Anschließend kannst du die hamaka an diesen vier Schlaufen aufspannen. An den kleinen Ripsbandschlaufen, die an den Seiten der Hängematte angebracht sind, kannst du die hamaka bei Bedarf etwas nachspannen. Aber bitte nicht zu stark!

So liegt man richtig

Vielen Menschen legen sich einfach der Länge nach in die Hängematte. Kann auch mal ganz nett sein, viel bequemer ist es allerdings, wenn man sich leicht diagonal in die Matte legt. So kann man die volle Liegefläche ausnutzen und der Rücken wird deutlich weniger gebeugt. Auf diese Weise liegt man sehr stabil und kann sehr gut schlafen.

Am besten funktioniert das Diagonal-Liegen, wenn auch der Winkel stimmt. Denke an die ca. 30° (siehe Schema oben). Der Gedanke, dass die Hängematte Bett-ähnlicher wird, wenn du sie straff spannst, ist falsch. Schön baumeln lassen, dann kannst du dösen und schlafen wie ein Weltmeister.

Je "bauchiger" die Hängematte hängt, desto schöner schwingt sie auch. Wir wünsch schöne Träume in deiner hamaka!